März – Brauerei Hirtler

 

29 Mitglieder*innen und Gäste haben an unserem 90. Treffen seit Bestehen teilgenommen.

Dieses Mal präsentierte sich ein Unternehmen, das kein Mitglied der tafelrunde ist. Die Brauerei Hirtler in 79232 March-Neuershausen, entführte uns in die Welt des Brauhandwerks.

Ich habe den Abend mit dem erneuten Hinweis auf unsere 100. Veranstaltung im Januar 2020 eröffnet. Wir feiern unseren 100. Geburtstag, im Rahmen einer Koffermesse, am SAMSTAG, 18.01.2020, Beginn: 14:00 Uhr. Detailinformationen folgen natürlich. Tragt euch diesen Termin bitte alle ein.

Wie kamen wir zur Brauerei Hirtler? Bei einem meiner Einkäufe bei meinem Lieblingsobst- und Gemüsehändler, Billys Farm, fand ich im Herbst 2018 einen Bierstand mit Bierprobe der Brauerei Hirtler vor. Von unserem Mitglied Heinz Rösch wusste ich da bereits, dass es die Brauerei (wieder) gibt. Ein Cousin von ihm ist einer der treibenden Kräfte der Gründer. Deshalb habe ich Heinz gebeten, dass er einen Termin vereinbart, an dem ich mir ein näheres Bild der Brauerei verschaffen kann. Gesagt, getan. Das Bier war süffig und die Geschichte zur Brauerei absolut bemerkenswert. Also genau das richtige für einen tafelrunde Abend. Und so wurde letztes Jahr dieser Termin vereinbart. DANKE an alle Mitwirkenden der Brauerei Hirtler für die sehr unkomplizierte und verbindliche Vorbereitung dieser tafelrunde Veranstaltung.

Nach meiner Einleitung hat Andreas (Andy) Duddek als Gastgeber übernommen.

Die Brauerei Hirtler, verbunden mit dem Gasthaus Sonne, wurde 1873 in der Gemeinde Neuershausen, heute March OT Neuershausen, von Adolf Hirtler (Diese Namensähnlichkeit ist erschreckend…) gegründet. Seine Schwester heiratete den Freiburger Julius Feierling, der 1977 die Hausbrauerei Feierling gründete. Ein verheerender Brand zerstörte das Gebäude des Gasthauses am 01.04.2014. Es wurde geschlossen und die Bierproduktion musste eingestellt werden. Der 1. Weltkrieg kam und es gab 1. leider auch in der Familie Hirtler zwei gefallene Männer zu betrauern und 2. größere Probleme wie den Aufbau des Gasthauses. Aber, trotzdem wurde Bier geliefert. An die Soldaten der Wehrmacht an der französischen Front.

Nach dem Krieg wurde das Gasthaus, nebst Biergarten mit großen, schattenspendenden Kastanienbäumen, wieder eröffnet und bis 1977 betrieben. Verkauft wurde in der ganzen Zeit aber kein eigen gebrautes “Sonnenbier” mehr, sondern das Bier der Freiburger Verwandtschaft, Feierling. 1977 wurde auch das Gasthaus geschlossen.

Im dem großen Haus lebten wenige Parteien und es verkam nach und nach. Die Erbengemeinschaft mit 11 Personen war sich nicht einige, wie es mit dem Gebäude weitergehen soll. Dass die “Sonne” nicht wiedereröffnet werden sollte war als eines der wenigen Punkte unstrittig. Marcus Seiler war einer der Erben und ist der Ur- Ur- Urenkel von Adolf Hirtler, dem Gründer der Brauerei. Es war ihm schon als Jugendlicher ein Herzenswunsch, das Gebäude erwerben und in eine gesicherte Zukunft überführen zu können. Nach langen Diskussionen und Verhandlungen konnte er sich mit den Miterben einigen und das Gebäude erwerben.  Bevor er diesen finalen Schritt unternahm, führte er langwierige und nervenraubende Gespräche mit dem Denkmalamt, um sich über die notwendigen Baumaßnahmen abzusichern und um keine ungeliebten und nicht kalkulierbaren Baumaßnahmen mitkaufen zu müssen. In den Jahren 2008 bis 2010 extrem umfangreich und aufwändig entkernt und, mit neuester Technik und sehr hohem Standard, wieder aufgebaut. Mit der Hilfe von vielen Freunden. Die Bankenkrise 2008 kam zum richtigen Zeitpunkt. Denn plötzlich waren Handwerker bereit zu Preisen zu arbeiten, die vorher undenkbar waren. Aber die Wirtschaft ist von heute auf morgen eingebrochen und dieses außergewöhnliche Objekt bot die Chance, Mitarbeiter wenigstens zu den Eigenkosten ein paar Monate lang hochwertigst beschäftigt und sie nicht entlassen zu müssen. Marcus hat diese Chance beim Schopfe gepackt und das Objekt aus dem Dornröschenschlaf geweckt und in ein architektonisches Kleinod verzaubert. Es befindet sich weiterhin in seinem Besitz und die Mieter freuen sich über den hochwertigen Wiederaufbau. Als Erinnerung an den Biergarten wurden die großen Kastanien vor dem Gebäude belassen und bilden heute den sichtbaren Übergang von der Vergangenheit in die Gegenwart.

Im Frühjahr 2014 erzählte Andy, der passionierter Leser und Kenner von Dorfchroniken ist, seinem Freund Marcus Seiler, dass er am 01.04. ein Jubiläum habe. Marcus wusste von keinem Jubiläum, bis ihm Andy vom Brand am 01.04.1914 berichtete, von dem er aus der Dorf-Chronik wusste. Am 1. April 2014 saßen die vier Freunde Andreas (Andy) Duddek, Bernhard Voss,  Bohumil (Bombi) Podestat und Marcus Seiler zusammen und überlegten sich als Aprilscherz, dass sie ihr eigenes (Hirtler) Bier kreieren möchten. Als die Idee geboren wurde, war wahrscheinlich ebenfalls ziemlich viel Bier im Spiel… Aber sie haben aus dem April-Scherz ernst gemacht und angefangen sich mit der Braukunst zu beschäftigen. Zuerst in der Theorie mit viel Lesen. Zum großen Glück war Bomi ab Beginn mit dabei, denn als gebürtiger Tscheche hat er eh Bier im Blut und er ist auch ausgebildeter Bierbrauer. Außerdem sammelt er Bieretiketten. Das zeichnet ihn zwar nicht als Braumeister aus, zeigt aber seine Liebe zum Produkt. Er nennt ca. 270.000 (!) verschiedene Bieretiketten sein eigen, die er zu Hause liebevoll archiviert und behütet.

Das erste Bier wurde im Spaghetti-Topf gebraut. Es war fürchterlich… Marcus nahm Kontakt mit Frau Feierling-Rombach auf, der heutigen Besitzerin der Feierling Hausbrauerei. Sie konnte sich daran erinnern, mit ihren Eltern als Kind ab und zu in Neuershausen zu Besuch gewesen zu sein. Marcus fragte nach der Möglichkeit, ob er bei ihr ein Praktikum absolvieren könne, weil er Hirtler-Bier wieder beleben möchte. Sie fand die Idee großartig und unterstütze ihn darin. So haben die vier in verschiedenen Brauereien, so z. auch im Martinsbräu den Brauern nicht nur über die Schulter blicken, sondern aktiv mitarbeiten und lernen dürfen. Es wurde viel Herzblut und noch viel mehr (Frei)Zeit investiert. Der erste Braukessel und weiteres Equipment wurde gekauft. Der Braumeister von Feierling hat die vier aktiv und vor Ort in Neuershausen ein halbes Jahr lang unterstützt und sie auf den Weg zur Braukunst weitergebracht. Eine sehr schöne Geste von Martina Feierling-Rombach. DANKESCHÖN dafür.

Im Mai 2015 wurde es ernst. Aus dem Projekt wurde der Betrieb. Ohne Werbung (bis heute) wurde eröffnet. Jeden Donnerstag in den ungeraden Wochen wird von 17:00 bis 19:00 Uhr Bier verkauft. Und natürlich auch – frisch vom Fass gezapft – verköstigt. Im Durchschnitt werden je Verkaufsdonnerstag in der kurzen Zeit ca. 600 Biere gezapft und genossen. Es gibt immer Kleinigkeiten zu Essen. Frische Brezeln, Flammkuchen, Schupfnudeln mit Sauerkraut. Herzhaft, selbst gemacht, und passend zu einem Bier. Manche Verkaufsdonnerstage erinnern eher an kleine Dorffeste, so voll sind die Räume und der Hof.

Ab Beginn, nachdem klar war, dass sie aus dem Aprilscherz tatsächlich die Hirtler Brauerei wieder ins Leben rufen möchten, haben sie einen Masterplan entworfen. Dieser gilt bis heute als Leitlinie und Maßstab. Sie halten sich an ihn und er wird, wo notwendig, an neue Begebenheiten angepasst.

Derzeit wachsen sie mit 20%-30% pro Jahr. Ein schnelleres Wachstum, z.B. durch Marketingmaßnahmen, möchten sie nicht. Es würde zu Lasten der Qualität und zu Lasten der handelnden Personen gehen. Dieses Wachstum können sie mit den vorhandenen Mitteln und Räumlichkeiten noch ca. 5 Jahre aus eigener Kraft stemmen. Der Masterplan, wie es danach weitergehen kann, wurde bereits erarbeitet. Monatlich werden in zwei Braukesseln ca. 600 – 800 Liter Bier (Pils, Märzen, Lager, Pale-Ale) gebraut. Dieses reift 6 – 8 Wochen, bevor es in den Verkauf kommt. Industriebier gelangt bereits nach 1 – 2 Wochen in die Läden. Die vier achten darauf, dass sie – soweit möglich – die gesamte Lieferkette in Bio-Qualität abbilden können. Kurze Lieferwege der Produkte ihrer Lieferanten sind ihnen sehr wichtig. Teilweise kaufen sie direkt in der Nachbarschaft. Das Umland des Marchhügels und des Kaiserstuhls bietet hierfür alle Möglichkeiten. Eine gesegnete Gegend! Die Qualität der verarbeiteten Produkte spiegelt sich aber nicht im Verkaufspreis der Biere wieder. Mit 1,60 Euro für 0,4 L Fassbier darf man das Bier getrost als sehr preiswert bezeichnen. Billig wäre der definitiv falsche Begriff.

Bomi erklärte und detailreich und mit großem Fachwissen, wie Bier entsteht. Welche Reifeprozesse es durchläuft und welche Enzyme für welchen Zweck wichtig sind. Lieber Bomi, DANKE für die tollen Informationen. Es waren für meinen kleinen Kopf nur zu viele, als dass ich sie mir hätte merken können. Ich kann mich nur noch an die Farbkarte erinnern, anhand derer die unterschiedlichen Biere erkennbar sind und anhand derer man die Herstellung einer jeweiligen Biersorte “berechnen” kann. Aber wie genau? Das fragt ihr alle am besten den Bomi direkt. Bei eurem Besuch der Hausbrauerei.

Parallel konnten wir verschiedene Biersorten in Degustiergläsern probieren. Mein pers. Favorit ist und bleibt das Lager hell. Ich bin kein Fan der extrem bitteren und dunklen Biere. Aber das ist natürlich absolute Geschmackssache und jeder empfindet das anders. Der weltweite Siegeszug der Pale-Ale Biere zeigt das deutlich.

Bernhard hat uns laufend und sehr reichhaltig mit selbstgemachtem und sehr leckerem Flammkuchen versorgt. Das Backhandwerk (er ist von Beruf Schreiner und Handwerker Alleskönner) hat er von seinem Cousin und unserem tafelrunde Mitglied Heinz Rösch erlernt.

Derzeit befinden sich ca. 10.000 Flaschen mit Bügelverschluss im Umlauf. Wenn sie als Pfandflaschen den Weg zurück finden, werden sie ausgewaschen. Hierfür hat Bernhard eine “Kärcher Spezialflaschenreinigungsmaschine entwickelt und gebaut. Wie gesagt: Er ist der Handwerkeralleskönner der Truppe.  Danach werden die Flaschen in den Backöfen der privaten Haushalte der vier bei 120 Grad für 30 Minuten getrocknet. Die Backöfen dienen also längst nicht mehr dem ihnen ursprünglich zugedachten Zweck, sondern sind die ganze Woche über mit Leergut gefüllt. Was für ein Aufwand. Was für ein Herzblut die Familien der vier an den Tag legen!

Aktuell wird ein zusätzlicher Raum ausgebaut, der später (ab ca. Oktober 2019) als Eventraum für Familien- und Firmenfeste gebucht werden kann. Bis ca. 40 Personen kann dort in schöner Atmosphäre gefeiert werden. Für Feste zu Hause bieten die vier 20 Liter “Fässer” an, die bereits einen Durchlaufkühler integriert haben und die sofort einsetzbar sind. Für jedes Fest eine Bereicherung. Zu Leihen bei der Brauerei Hirtler.

Die vier möchten, das war ab Beginn Teil ihres Masterplans, nicht einfach nur ein Bier brauen. Sie möchten ihre Größe und Individualität ausspielen und möchten ein individuelles Bier für jedermann ermöglichen. Dafür bieten sie Braukurse an. Ab ca. 10 Teilnehmern können Gruppen in ca. 6 Stunden, unter fachlicher Anleitung, ihr eigenes Bier brauen. Es wird dann sechs Woche lang gelagert und dann in Flaschen ausgeliefert. Mit eigenem Etikett der Gruppe. Eigene Etiketten werden schon als Geschenkverpackung bei einer sechser Kiste angeboten. Für nur 11 Euro. Ein tolles Mitbringsel für Bierfans.  Da ich von Möglichkeit der Anfertigung der Sonderetiketten wusste, habe ich mir erlaubt für die Teilnehmer jeweils ein Flasche etikettieren zu lassen. Diese gab es zum Anschluss des Abends als Präsent mit nach Hause.

Nach der Bierprobe und den Ausführungen von Andy, Marcus, Bernhard und Bomi wurden wir weiterhin mit dem frischen Flammkuchen verwöhnt. Perfekt umrahmt von süffigem Hirtler Bier. Klasse.

Wir haben während des ganzen Abends wieder viel gelacht, diskutiert und philosophiert. Halt alles, was einen schönen Abend ausmacht. Dass das Netzwerken und Kontakte knüpfen dabei nicht zu kurz kam muss ich eigentlich nicht extra erwähnen. Es stand nicht im Vordergrund, sondern ergab sich in den angeregten Gesprächen automatisch. Und ich bin sicher, dass die Gespräche im kleinen Kreis fortgeführt werden, denn es wurden wieder fleißig Kontaktdaten getauscht und Termine zum (besser) kennenlernen vereinbart. Auch von mir 🙂 Herrlich!

So ein Abend ist ohne die Unterstützung und Mitwirkung fleißiger Hände und Gönner nicht möglich. Dafür DANKESCHÖN an:

  • Marcus, Andy, Bernhard und Bomi für die warmherzige und empathische Gastgeberrolle und die vielen Erklärungen zum Unternehmen und den Bieren.
  • Ihren Familienmitgliedern, die uns tatkräftig und warmherzig mit Bier und Flammkuchen und Wissen und Führungen versorgt haben.
  • Heinz Rösch für die Herstellung des Kontaktes.
  • Johannes Meger von der tafelrunde für die tollen Fotos.

Eine sehr schöne tafelrunde Veranstaltung fand gegen 21:30 Uhr ihr Ende.

Hier die Öffnungszeiten der kommenden Wochen: Ihr findet die aktuellen immer unter: www.brauerei-hirtler.de

14.03. und 28.03  – je von 17:00 – 19:00 Uhr
01.04. (ausnahmsweise ein Montag) 5 Jahre Brauerei. Ausschank von 18:00 – 20:00 Uhr
11.04, 18.04, 25.04. – je con 17:00 – 19:00 Uhr
11.05. (Samstag) Brauereifest von 14:00 – 19:00 Uhr

Die April Veranstaltung

Am 08.04.2019 findet wieder eine Veranstaltung bei einem Mitglied der tafelrunde statt.

Stefan Graf wird uns berichten, was einen Innovation Dude umtreibt. Was verbirgt sich hinter diesem Namen? Was hat Stefan mit der Freiburger Start-Up und Gründerszene zu tun? Warum gründete er als Kaiserstühler Bub bereits mit 16 Jahren sein erstes Unternehmen? Und was hat es mit seinem neuesten Kind, Jicki, auf sich? Und wie kam Jicki in die Schweizer Höhle der Löwen?  Fragen über Fragen. Stefan wird sie uns beantworten. Unter www.innovation-dude.com könnt ihr euch einen ersten Eindruck des Unternehmens verschaffen.

Details, wie immer, 14 Tage vor der Veranstaltung.

Neue Mitglieder der tafelrunde

Aktuell haben wir keine Neuzugänge zu verzeichnen.

Auf der Gästeliste stehen ein paar weitere, konkret Interessierte, mit denen ich Gespräche führe.

Grundsätzlich haben wir unsere endgültige Mitgliederzahl von ca. 50 Mitgliedern erreicht und ich möchte diese nur ungern deutlich übersteigen, um die tafelrunde auch weiterhin händelbar zu halten. Somit können nur noch neue Mitglieder/innen aufgenommen werden, wenn andere die Runde verlassen. Das wird immer wieder passieren und ist für die tafelrunde wichtig und richtig. Denn dadurch mischt sich der Mitgliederstamm immer ein klein wenig und bleibt spannend.

Nach wir vor auf der Suche bin ich nach passenden Personen aus dem Bereich Landwirtschaft. Wer jemanden kennt, der jemanden kennt…. Bitte Kontakt zu mir herstellen. Dankeschön.

Abgänge der tafelrunde

Im Februar haben wir keine Abgänge zu verzeichnen.

Herzliche Grüße in die wunderbare Runde.
Jogi

Jürgen Weber
Generationenberater (IHK)  |  Testamentsvollstrecker (AGT)

 

2 Kommentare
  1. Weber Jürgen (Jogi) 2 Monaten ago

    Was für eine ungewöhnliche Firmengeschichte.
    Schön, dass es solche noch gibt. Und noch schöner, dass die Initiatoren und Betreiber damit Freude und Erfolg haben.

  2. Author
    Meger Johannes 2 Monaten ago

    Jogi, du triffst es auf den Punkt. Danke für die Doku. Nachdem ich gestern irgendwann komplett ausgestiegen bin, konnte ich heute die Lücken wieder füllen! 🙂

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